Test Pentax-Zoom (Jg. 1985)

Es hat mich interessiert, ob eine "alte Linse", in dem Fall das 30-jährige Pentax-Zoom (Ricardo Fr. 50.- inkl. EOS-Adapter), im Vergleich zu modernen, sehr guten Festbrennweiten einigermassen bestehen kann.
(v.l.n.r.)
Pentax 3.5 / 35-105mm (ca. 1985)
Samyang 1.4 / 35mm (2009)
Canon 2.8 / 100mm (2012)

Die Testbilder (unten) habe ich um 25% verkleinert. Das entspricht etwa einer Auflösung von 16MPixel. Fotografiert habe ich mit einer Canon 5D MkII. Alle Bilder sind ab RAW-Daten mit identischen Einstellungen entwickelt.
Siehe auch: Galerie "alte" Objektive.

Testsituation mit Ausschnitten

(v.l.n.r.)
Festbrennweite Blende 3.5
Pentax-Zoom Blende 3.5 und 5.6.
(Rechtscklick > Bild anzeigen > für volle Auflösung)
Test-Bild bei 35mm (Bildmitte)
Test-Bild bei 35mm (Bildrand)
Test-Bild bei 105mm (Bildmitte) 
Test-Bild bei 105mm (Bildrand)
Resultate: Wie erwartet fällt das Pentax in den Ecken ab. Die realisierten ca. 1300-1500 Linienpaare bei 35mm bzw. 1700 bei 105mm (Offenblende) werden aber immer noch als gute bzw. sogar sehr gute Abbildungsleistung angesehen. Bei f5.6 sieht's dann bereits recht gut aus. In der Bildmitte braucht sich das Pentax nicht zu verstecken.

Anmerkung: Im Web werden Auflösungen bis zu 5000 Linien in der Höhe realisiert. Aktuell z.B. mit neusten Zeiss-Optiken: Dabei werden die 5000 Linien "nur genau" in der Bildmitte und ideal abgeblendet (f5.6) an einer Sony 36MPixel-Kamera (Vollformat) realisiert . Es handelt sich bei diesen Angaben um einzelne Linien und nicht um Linienpaare. D.h. 5000 Linien entsprechen 2500 Linienpaaren. Klassisch gilt ein Objektiv mit 2000 Linienpaaren (und mehr) Auflösung in der Höhe als sehr hochwertig.
 

 


 


Michael Mauerhofer

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